Neue Anträge schwächen den Radverkehr

CDU und SPD haben ihren Koalitionsvertrag als „Düren neu denken“ vorgestellt. Beim Blick auf die Verkehrspolitik sehen wir jedoch eher ein „weiter so“ in Richtung Autoverkehr – zulasten eines sicheren und attraktiven Radverkehrs. Mehrere aktuelle Anträge der neuen Koalition bestätigen diese Sorge.

Im Folgenden unsere Einschätzung: Hier droht eine Rolle rückwärts.

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ADFC fordert bessere Bedingungen für den Radverkehr

Gemeinsame Pressemeldung von ADFC und ProRad Düren

Wir erwarten von der zukünftigen Ratsmehrheit, dass sie ihr Denken und Handeln auf eine sozial gerechte, ökologische und menschenfreundliche Mobilität ausrichtet.

Ziel ist ein Modal Split, der den Umweltverbund priorisiert, damit Klima, Luftqualität und Lebensqualität verbessert und die Menschen gerne nach Düren kommen. 
Gut durchdachte, attraktive Radverkehrsinfrastruktur ist ein echter Gamechanger.  
Denn Radverkehr spielt eine wichtige Schlüsselrolle für eine attraktive Stadt, in der die Menschen gerne einkaufen, arbeiten und leben wollen.
Der Wunsch nach einer gleichberechtigten Mobilität aller Verkehrsteilnehmer in Düren ist größer denn je.

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Kreisverkehr fahrradfreundlich

Ein Entwurf von Pro Rad

Die CDU hatte vor der Kommunalwahl beantragt (Link 2), den Kreisverkehr am Friedrich-Ebert-Platz umzugestalten , damit die Besucher von Düren von einem schönen Platz empfangen werden.

Da kam uns Idee, der Kreisel muss doch sicherer gestaltet werden, denn dort passieren häufig Unfälle bei denen Fußgänger, E-Scooter und Radfahrende zu Schaden kamen(Link 1).

Koninginneplein in Venlo Foto: Hermann Klöpper

In den Niederlanden sind geschützte Kreisverkehre mit eigener Wegführung für den Radverkehr längst Standard. Durch baulich getrennte Wege sorgen sie für eine klare Verkehrsführung, reduzieren Konflikte und machen das Radfahren sicherer.

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CDU-Wahlprogramm: Verkehrspolitik wie in den 1960er Jahren

Verkehrspolitik wie in den 1960er Jahren
Der CDU Stadtverband stellt sein Kommunalwahlprogramm 2025 vor

Die Dürener CDU führt ihren verkehrspolitischen Kampf gegen jegliche Förderung des Radverkehrs fort. Gleichzeitig behauptet sie allerdings, für „gleichberechtigte Mobilität aller Verkehrsteilnehmer“ zu stehen. Das ist grotesk und zynisch. Weiterlesen

Einbahnstraße Wilhelmstraße: Gegenrichtung freigegeben!

ProRad freut sich sehr, dass der Abschnitt der Wilhelmstraße zwischen Kaiserplatz und Weierstraße nun für den Radverkehr in die Gegenrichtung freigegeben ist. Soweit wir das beurteilen können, war diese Freigabe früher umstritten gewesen, aber diese Maßnahme fand sich doch bei den zwölf Maßnahmen, bei denen die Stadt eine Freigabe vorsah. Im vergangenen Jahr wurden elf davon realisiert, und diese wichtige Freigabe ist nun endlich auch fertig. Man könnte sagen: Was lange währt, wird gut. Das Foto wurde von der Weierstraße aus aufgenommen. Das Ende der Markierung ragt optisch gerade   Weiterlesen

Fehlplanung eines Tunnels unter der B56n

Scan vom Planungsblatt Straßen.NRW

Arnoldsweilerweg
ProRad hatte am 17. Juni bei einem Ortstermin mit einem Vertreter von Straßen.NRW die Gelegenheit gehabt, Schwachstellen bei der Radfreundlichkeit des Arnoldsweilerweges anzusprechen. Es wird einige Verbesserungen im Bereich des Heerweges geben, aber der geplante Entwurf eines Tunnels unter der B56n für Radfahrer und Fußgänger hat deutlichen Widerspruch von ProRad hervorgerufen.

Wir haben deshalb zum Thema Fahrradtunneln recherchiert und eine Pressemitteilung erstellt. ProRad wird versuchen, zu erreichen, dass der Tunnel noch angepasst wird.

PM-Tunnel Arnoldsweilerweg_final

50. Critical Mass in Düren

Düren, 08.06.2018 – auf dem Marktplatz treffen immer mehr Radfahrer ein, eine bunte Menschenansammlung entsteht.
Mit Fahnen und Luftballons geschmückte Fahrräder füllen alsbald den Platz an der Ecke zur Kölnstraße.
Ein Radler ist mit einem „Soundbike“ angereist – das ist ein Lastenrad mit eingebauter Musikanlage. Deren Klänge sorgen für beste Laune bei den Pedalrittern und pünktlich zum Start um 18:15 kommt auch die Sonne hervor, nachdem es vorher den ganzen Tag grau und regnerisch war. Zur besonderen Freude der Teilnehmer werden zum 50. Jubiläum erstmals fast 40 Radfahrer gezählt.

Wenig später setzt sich der Tross langsam in Bewegung und Weiterlesen