Eröffnung Radstation verzögert sich

Neue Radstation am Dürener Bahnhof: Eröffnung am Montag den 2. November

Endlich, nach vielen Bauverzögerungen, sollte am 2. November die neue Radstation am Dürener Bahnhof eröffnet werden. Daraus wird nichts:

der Termin wurde leider kurzfristig abgesagt.

Im Zuge der abschließenden Vorbereitungen hat sich gezeigt, dass noch weitere technische und organisatorische Abstimmungen erforderlich sind, um einen reibungslosen Betrieb der Radstation sicherzustellen. So muss das neu installierte Hard- und Softwaresystem eingerichtet und im Hinblick auf einen zuverlässigen Dauerbetrieb getestet werden.

Daher wird die Eröffnung zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Nach der Eröffnung:

Am Ende der Lagerstraße am neuen Platz der Innovation steht allen Pendler*Innen die mit dem Rad fahren eine moderne, zweistöckige Radstation mit rund 660 Stellplätzen zur Verfügung. Neben klassischen Fahrrädern bietet die Radstation auch Stellplätze für Lastenräder und andere Spezialräder.

Die Radstation ist rund um die Uhr zugänglich und ermöglicht damit ein sicheres und flexibles Abstellen von Fahrrädern – unabhängig von den Öffnungszeiten des Serviceangebots. Zwei Zugänge sorgen für eine gute Erreichbarkeit: Einer befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Gleistunnel, ein weiterer ist vom nordöstlich gelegenen Parkplatz aus erreichbar.

Auch für Service und Komfort ist gesorgt: In der Radstation gibt es eine Werkstatt für alle gängigen Fahrradmarken sowie ein Angebot zum Verleih von Fahrrädern und Lastenfahrrädern sowie Verkauf von Fahrrädern und Fahrradzubehör. Darüber hinaus stehen 28 Schließfächer mit Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus zur Verfügung.

Mehr Infos auf:
https://www.dueren.de/leben-wohnen/mobilitaet-verkehr/fahrrad/radstation

Gegenwind durch aktuelle Radverkehrspolitik

Die jüngsten Beratungen im Verkehrs- und Bauausschuss der Stadt Düren geben ADFC und ProRad Düren erheblichen Anlass zur Sorge.

Bei mehreren aktuellen Entscheidungen und Anträgen sehen wir einen deutlichen verkehrspolitischen Rückschritt. Statt sichere und attraktive Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr weiterzuentwickeln, werden bestehende Maßnahmen infrage gestellt oder Lösungen bevorzugt, die vor allem den Kfz-Verkehr möglichst wenig einschränken. Besonders kritisch sehen wir, dass dabei teilweise Maßnahmen zurückgenommen werden sollen, die sich bereits bewährt haben oder mit überschaubarem Aufwand erprobt werden können. Dazu gehören die mobilen Fahrradabstellplattformen, die Verkehrsberuhigung am Postbogen und die geplante Radverkehrsführung auf der Veldener Straße.

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Stellungnahme Veldener Straße

Stellungnahme-Neumarkierung-Veldener Straße

Die Stadt Düren plante, die Radverkehrsführung auf der Veldener Straße (zwischen Fritz-Erler-Straße und Bahnunterführung) neu zu markieren. Statt eines geschützten Radstreifens waren nur schmale 1,5 m-Schutzstreifen und Piktogrammketten vorgesehen – zugunsten von zwei durchgehenden KFZ-Spuren.

ADFC/ProRad Düren hat dazu Stellung genommen und vor der Sitzung am 17.06.26 an den Ausschussvorsitzenden geschickt. Kernforderung: eine regelkonforme, geschützte Radverkehrsanlage statt einer Verschlechterung des Status quo – die Fahrbahnbreite reicht dafür aus, wie auch der Verkehrsversuch 2024 gezeigt hat.

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Machbarkeitsstudie zur Radschnellverbindung

Rheinisches Radverkehrsrevier – Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für die Radschnellverbindung Aachen–Düren-Frechen, sowie die speziellen Ergebnisse und nächsten Schritte für die Stadt Düren.​

Hintergrund und Ziel des Projekts

Im Rheinischen Revier soll ein überörtliches Radwegenetz mit Radschnellverbindungen und Radvorrangrouten entstehen, um Strukturwandel, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität zu unterstützen. Grundlage ist das „Gesamtregionale Radverkehrskonzept“, aus dem das Projekt „Rheinisches Radverkehrsrevier“ hervorgegangen ist und das vom Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler koordiniert wird.
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ADFC fordert bessere Bedingungen für den Radverkehr

Gemeinsame Pressemeldung von ADFC und ProRad Düren

Wir erwarten von der zukünftigen Ratsmehrheit, dass sie ihr Denken und Handeln auf eine sozial gerechte, ökologische und menschenfreundliche Mobilität ausrichtet.

Ziel ist ein Modal Split, der den Umweltverbund priorisiert, damit Klima, Luftqualität und Lebensqualität verbessert und die Menschen gerne nach Düren kommen. 
Gut durchdachte, attraktive Radverkehrsinfrastruktur ist ein echter Gamechanger.  
Denn Radverkehr spielt eine wichtige Schlüsselrolle für eine attraktive Stadt, in der die Menschen gerne einkaufen, arbeiten und leben wollen.
Der Wunsch nach einer gleichberechtigten Mobilität aller Verkehrsteilnehmer in Düren ist größer denn je.

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Kreisverkehr fahrradfreundlich

Ein Entwurf von Pro Rad

Die CDU hatte vor der Kommunalwahl beantragt (Link 2), den Kreisverkehr am Friedrich-Ebert-Platz umzugestalten , damit die Besucher von Düren von einem schönen Platz empfangen werden.

Da kam uns Idee, der Kreisel muss doch sicherer gestaltet werden, denn dort passieren häufig Unfälle bei denen Fußgänger, E-Scooter und Radfahrende zu Schaden kamen(Link 1).

Koninginneplein in Venlo Foto: Hermann Klöpper

In den Niederlanden sind geschützte Kreisverkehre mit eigener Wegführung für den Radverkehr längst Standard. Durch baulich getrennte Wege sorgen sie für eine klare Verkehrsführung, reduzieren Konflikte und machen das Radfahren sicherer.

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ADFC Fahrradklima – Ergebnisse für Kreuzau

Offener Brief an Herrn Ingo Esser, Bürgermeister der  Gemeinde Kreuzau.

Sehr geehrter Herr Esser, 
Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir freuen uns, ihnen mitteilen zu können, dass sich Kreuzau bei der Umfrage zum Fahrradklima in der Gemeinde leicht verbessern konnte.
Die Ergebnisse des Fahrradklimatest 2024 #fkt24 sind seit dem 17. Juni 2025 öffentlich einsehbar.

Bei der Umfrage mit 79 Teilnahmen in 2024 ergab sich eine Verbesserung der Gesamtnote auf 4,1 gegenüber 2022, mit Note 4,4, und 60 Teilnahmen.

ProRad und der ADFC Düren gratulieren ihnen zur Verbesserung des Ergebnisses beim Fahrradklimatest.

Alle Details stellen wir ihnen hier in der PDF Datei zur Verfügung: 05358028_Kreuzau_FKT2024

Nehmen Sie das ausreichende Ergebnis bitte zum Anlass, mehr für den Radverkehr zu tun. Es ist noch viel Luft nach oben, denn Kreuzau befindet sich im Vergleich mit ähnlichen Gemeinden im hinteren Mittelfeld auf Rang 55 von 65 vergleichbaren Orten in NRW. Im Bundes- durchschnitt ist es etwas besser: Rang 314 von 423.

Der Beschluss in der Ratssitzung der Gemeinde Kreuzau am 8.10.24 zum Radverkehrskonzept klingt hingegen wenig ambitioniert und sieht keine Umsetzung  nach einem konkreten Plan vor:

1. Der Gemeinderat nimmt das von dem Büro IGS-Ingenieurgesellschaft Stolz mbH, Neuss, erstellte Radverkehrskonzept für die Gemeinde Kreuzau zur Kenntnis.

2. Um perspektivisch die Rahmenbedingungen für ein attraktives Lebens- und Wohnumfeld zu schaffen und das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag zu fördern wird die Verwaltung gebeten, die möglichen Umsetzungen einzelner im Maßnahmenkatalog empfohlener Maßnahmen zu prüfen und dem Gemeinderat jeweils zur Entscheidung vorzulegen

Es wurden gute Konzepte wie das Mobilitätskonzept und das Radverkehrskonzept entwickelt. Diese sollten nun mutig umgesetzt werden, denn das Engagement das die Bürger der Gemeinde Kreuzau bei den Bürgerbeteiligungen investiert haben und der personelle und finanzielle Aufwand der zur Erstellung der Konzepte verwendet wurde, sollten nicht verpuffen. Dabei können die Karten für zeitlichen Umsetzungshorizont und Priorisierung hilfreich sein, um schnell Erfolge zu erzielen.

Wir vom ADFC und ProRad Düren unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung, und freuen uns darauf, unsere unsere Expertise einbringen zu können.

PS.: diese Email veröffentlichen wir außerdem als offenen Brief auf prorad-dn.de

Mit fahrradfreundlichen Grüßen
Jens Veith
Sprecher des ADFC Düren im ADFC-Aachen/Düren

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ProRad Arbeitsgemeinschaft Düren
eine Bürgerinitiative, 2015 gegründet für die ADFC Ortsgruppe Düren
https://prorad-dn.de/ mail@prorad-dn.de

Radverkehrsführung bei Engstellen

Kurzmitteilung

Lösungsansätze für sichere Radverkehrsführung bei Engstellen:

Logo RADBEST

Im Rahmen der D-A-CH Forschungsstudie RADBEST wurden Lösungsansätze für die Radverkehrsführung bei beengten Straßenverhältnissen auf Hauptstraßen untersucht und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Diese Handlungsempfehlungen tragen dazu bei, Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen und die Sicherheit sowie den Komfort des Radfahrens zu erhöhen.

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Ruruferradweg könnte besser sein

Die Neuzertifizierung des Ruruferradwegs durch den ADFC ist abgeschlossen.

Auf der ADFC Seite haben wir heute festgestellt,
dass sich die Bewertung verschlechtert hat.

Bewertung ab Januar 2025 (Bildquelle: https://www.adfc-radtourismus.de/rurufer-radweg/)

Bewertung bis 2024

der Ruruferradweg ist in der Gesamtbewertung von 4 auf 3 Sterne gefallen.
Die Wegweisung sogar von 4 auf 2 Sterne.
Die Wegbreite und Oberfläche haben jeweils nur 2 Sterne erhalten, früher 3

Das ist bedauerlich und enttäuschend, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein wichtige touristische Route und um eine beliebte Pendlerroute handelt. Uns bleibt leider nur die Möglichkeit, immer wieder auf den miserablen Zustand hinzuweisen.

Aktuell gab es einigen Wind-/bzw. Schneebruch zwischen Kreuzau und Düren, festgestellt am 9.01.2025.
Desweitern bricht die Asphaltierung ab der Dreigurtbrücke Richtung Birkesdorf immer mehr auf und man bekommt beim darüber rollen Schläge im Lenker zu spüren. Ebenfalls gibt es Deckenaufbrüche hinter der stillgelegten Eisenbahnbrücke in Richtung Birkesdorf.

Weitere, bisher nicht behoben Schäden sind im Webbeitrag https://prorad-dn.de/ruruferradweg-4-sterne/ dokumentiert.

Wir hoffen, dass die besonders schadhaften Stellen bald saniert werden und haben den Kreis Düren informiert.