Im ersten Beitrag haben wir die Baustelle und die Gegebenheiten der Umleitung für Radfahrende behandelt. Im heutigen Beitrag wird „die Geschichte“ fortgeschrieben. Dazu gibt es leider allen Anlass. Weil hier einige Aspekte zusammenspielen, ist der Artikel entsprechend umfangreich. Daher haben wir ausnahmsweise ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Wir haben uns bemüht, mittels vieler Bilder das Lesen „angenehmer“ zu gestalten.
Gleich vorweg fassen wir hier zwei Forderungen zusammen:
- Wir wollen ein Gespräch mit den zuständigen Akteuren. Der Landesbetrieb Straßen.NRW verschließt sich dem. Es geht uns vorrangig darum, dass künftige Baustellen radfahrer- und fußgängergerecht gestaltet werden. Dass das Zusammenspiel der zuständigen Stellen in diesem Sinne funktioniert.
- Die Umleitungsroute soll zu einer dauerhaft guten Radroute werden.
Seit rund 12 Jahren existiert für Düren ein Luftreinhalteplan. Auslöser für dessen Aufstellung war die Überschreitung des Grenzwertes für Stickstoffdioxid an den Messstationen Euskirchener Straße und (bis 2011) Schoellerstraße. Dieser Luftreinhalteplan prognostizierte eine Einhaltung der Grenzwerte in gerade mal zwei Jahren. Obwohl dies nicht erreicht werden konnte, wurden weitere Luftreinhaltemaßnahmen, z.B. die Einführung einer Umweltzone, weiterhin abgelehnt. Deshalb hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im März 2018 Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen eingereicht.
Fünf Jahre nach der Aktion (Bild) und
Fahrt mit!
Am 11. Juni fängt für Düren das diesjährige Stadtradeln an. Letztes Jahr haben wir uns in „ProTest-Team“ umbenannt und teilgenommen (siehe 

ProRad freut sich sehr, dass der Abschnitt der Wilhelmstraße zwischen Kaiserplatz und Weierstraße nun für den Radverkehr in die Gegenrichtung freigegeben ist. Soweit wir das beurteilen können, war diese Freigabe früher umstritten gewesen, aber diese Maßnahme fand sich doch bei den zwölf Maßnahmen, bei denen die Stadt eine Freigabe vorsah. Im vergangenen Jahr wurden elf davon realisiert, und diese wichtige Freigabe ist nun endlich auch fertig. Man könnte sagen: Was lange währt, wird gut. Das Foto wurde von der Weierstraße aus aufgenommen. Das Ende der Markierung ragt optisch gerade
Hier oben gibt es ganze vier Abbiegespuren aus Richtung Arnoldsweiler und real-Markt.