Prorad Rückblick 2020

Ein für ProRad ziemlich erfolgreiches Jahr geht zu Ende. Es sind zwar nicht viele Erfolgsmeldungen, aber weil wir in den bisherigen Jahren deutlich weniger erreicht hatten, gibt es trotzdem Gründe, uns über 2020 zu freuen, zumal Corona einige Vorhaben beeinträchtigte.
Zum Beispiel einen weiteren Vortrag zum Thema Radialen nach der erfolgreichen Veranstaltung vom 30.9.2019 im Rahmen der Forum Politik-Reihe und dem Vortrag vom 31.10.2019 zum Innenstadtring. Oder den Jahrestag zum tödlichen Unfall an der Aachener Straße. Diesen mussten wir dann rein virtuell gestalten.

Unsere Erfolge konzentrieren sich zwar auf Arnoldsweiler und den Arnoldsweilerweg auf Höhe der B56n, aber sie sind sehr greifbar. Und das ist in Düren nicht selbstverständlich. Deshalb greifen wir diese Punkte als Erstes auf.   Weiterlesen →

Erzählt mir doch nicht, dasset nich jeht!

Der Landesbetrieb Straßen.NRW sucht Möglichmacher. Leider haben wir diesen Grafik-Entwurf nicht als Foto aus dem Alltag. Aber aus dem Alltag habe ich von dieser neuen Redewendung erfahren! Vor wenigen Tagen stand morgens ein kleines orangenes Fahrzeug von Straßen.NRW mitten auf dem Radweg zwischen Niederau und Aldi bei der Kuhbrücke. Der Fahrer hat immerhin im Rückspiegel erkannt, dass von hinten ein Radfahrer ankommt. Gar ein großer Bursche. Und er manövriert sein Fahrzeug brav in den grünen Randbereich, so dass ich kaum bremsen muss. Ich halte neben der Fahrertüre an. Augenblicke vergehen… Fenster geht auf. Ich frage freundlich, was er da vorhat, Weiterlesen →

B56n Arnoldsweilerweg: Teilerfolg für mehr Sicherheit

Die Dürener Zeitung/Nachrichten berichtet über unsere Forderung nach außerplanmäßigen Verbesserungen an der fast fertig gebauten Unterführung. Das Bild links zeigt den Stand von Anfang August. Da sah es noch danach aus, dass die Einfahrt an der Nordseite in Ordnung wäre. Jedoch sieht der Plan eine deutlich engere Kurvung zur Unterführung unter der B56n vor. Das zweite Bild von Mitte September zeigt, dass Erdreich aufgeschüttet wurde, so dass die Tunneleinfahrt gemäß Plan realisiert wird, und eben zu kurvig und zu steil. Alles Weitere kann dem Zeitungsartikel entnommen werden.

Mit den voraussichtlichen Verbesserungen wird es möglich sein, Weiterlesen →

Geburtstag: ProRad wurde 5 Jahre alt

ProRad hat am ersten Septemberwochenende das fünfjährige Bestehen gefeiert. Wir haben Den Bosch besucht – eine niederländische Stadt, die 2011 die Auszeichnung „Fahrradstadt des Jahres“ bekam.

Von hinten: Rob Maris, Jens Veith, Elmar Farber,
Imke Grenzdörffer,

Tanja Malchow und
Helmut Stahl am Ortbeton-Radweg im Wald.

Unsere Eindrücke von diesem Besuch möchten wir gerne teilen! Weiterlesen →

Fragebogen für neue Bürgermeisterpersönlichkeiten!

In Rahmen der Kommunalwahl Düren wird in Düren am 13.09.2020 ein neuer Bürgermeisterin, oder gar eine Bürgermeisterin gewählt. Kandidiert haben:

  • Thomas Floßdorf, der bereits im Januar zum Bürgermeisterkandidaten der CDU gewählt wurde;
  • die parteilose Maria Belka, die von den Grünen „ins Rennen“ geschickt wird;
  • der von der SPD gewählte Frank-Peter Ullrich;
  • und schließlich Hubert Cremer, der für die FDP antritt.

Die Lokalpresse hat bereits über die Programme der Parteien für die kommende Wahlperiode von 2020 – 2025 berichtet. Uns interessiert insbesondere, welche Rolle der Radverkehr dabei spielt. Deshalb haben wir einen Fragebogen entwickelt, mit dem wir die Bürgermeisterkandidaten Weiterlesen →

Radfahrende werden zu „Bürgern“ dritter Klasse

Das macht eine Baustelle an der Dürener Straße in Kreuzau deutlich

Eine inzwischen abgeräumte Baustelle ohne Radverkehrsführung – an einer Hauptachse des Radverkehrs (Drove-Kreuzau-Niederau) – hat uns im April beschäftigt. Insbesondere weil Radfahrende in beiden Richtungen auf der sogenannten Nebenanlage fahren, im Bild links. Wie man leicht erkennen kann war die Nebenanlage für Fußgänger und Radfahrer komplett gesperrt. Es stellte sich heraus, dass das Fehlen einer Radverkehrsführung (zum Beispiel eine Umleitung) auf veränderte Bedingungen zurückzuführen ist, die allgemeiner Natur sind. Das wird dazu führen, dass dieses Manko auch in Zukunft immer wieder bei Baustellen auftreten wird, die Weiterlesen →

Kleine Statistik zur Radwegebenutzung

Das Bedürfnis, auf sogenannten Nebenanlagen zu fahren und die Konsequenzen, die daraus gezogen werden sollen

Die Brückenbaustelle am Ruruferradweg zwischen Winden und Untermaubach stellt für ProRad eine hervorragende Gelegenheit dar, eine kleine Statistik der „Radwegenutzung“ auf der Umleitungsstrecke entlang der Firma Strepp (heute Metsä) zu erfassen. Es gibt dort zwar keine Radwege, aber umso mehr spricht die Statistik deutliche Zahlen:


Es stellt sich zu unserer großen Überraschung heraus, dass eine wesentliche Weiterlesen →

Nideggen: Radfreigabe Dürener Tor

Seit einigen Wochen gibt es für den Radverkehr die Freigabe, nach oben direkt durchs Dürener Tor zu gelangen, und nicht den Umweg über die Hindenburgstraße fahren zu müssen. Pedelecfahrende dürften die Steigung relativ mühelos schaffen können.

Diese Maßnahme ist das Ergebnis eines Ortstermines im Herbst vergangenen Jahres, welches die SPD-Fraktion in Nideggen in die Wege geleitet hatte. ProRad wurde gebeten dabei zu sein, zusammen mit je einem Vertreter der Stadt Nideggen und der Straßenverkehrsbehörde Dürens.
Wir freuen uns sehr für Nideggen, dass diese kleine Verbesserung realisiert wurde. Weiterlesen →

Aktuelles zur B56n-Saga

ProRad hat erneut versucht, Unterstützung für mögliche Korrekturen zu erhalten, die durch Versäumnisse bei der Planung der B56n dringend erforderlich sind. Mit einem Appell haben wir uns an die Fraktionen des Stadtrates und des Kreistages und weitere Akteure gewandt und diese dazu aufgefordert, sich anhand der von uns hier („Dossier“) zusammengestellten Informationen ein Bild von der für den Radverkehr katastrophalen Lage an der B56n zu machen und sich dafür einzusetzen, unseren berechtigten Forderungen Gehör zu verschaffen.

Rob Maris hat inzwischen die während seines Sitzstreiks erstellten Tagebuchnotizen in einem 4-seitigen Dokument zusammengefasst. Diesen interessanten Bericht gibt es ebenfalls auf der Dossierseite.
Wir freuen uns sehr, dass sich ein gewisser Nachhaltigkeitseffekt des Sitzstreikes abzeichnet, weil einige politische Akteure sich positiv dazu geäußert haben, darunter MdB Oliver Krischer. Denn wir haben inzwischen den Eindruck gewonnen, dass nur die wenigsten Menschen sich des tatsächlichen Ausmaßes der negativen Auswirkungen für den Radverkehr bewusst waren. Positiv war auch, dass die Presseresonanz auf Robs Sitzstreik unerwartet deutlich war, was dazu beiträgt, dass das wichtige Thema bei den Dürener Bürgern präsenter wird.