Stand der Mobilitätsplanungen in Vettweiß

Aus Anlass der Berichtserstattung in der Dürener Zeitung:

Die Gereonstraße im Hauptort soll zu einer Tempo-30-Zone
umgewandelt werden, weil wegen der zahlreichen Umfahrungsstraßen keine Notwendigkeit mehr bestehe, dort 50 km/h fahren zu müssen.

ProRad ist der Meinung, dass die Vorschläge der Ingenieure Pachan und Rödel Hand und Fuß haben. Das entspricht unseren Erfahrungen bei der Erstellung eines Radverkehrskonzeptes in Jülich. Die beiden Herren sind dort unter anderem mit guten „best Practice“-Beispielen aufgefallen, und sonst auch mit vernünftigen Ideen. Weiterlesen

Tanja Malchow verlässt ProRad

Vor einer Woche teilte uns Tanja mit, dass sie ProRad verlässt, und das bedauern wir außerordentlich. Tanja hatte neben Rob Maris die Rolle der Sprecherin von ProRad inne.

Es ist das zweite Mal, dass ein/e Aktive/r ProRad verlässt, weil die Erfolgsaussichten unseres Bemühens letztlich sehr bescheiden sind. Im Frühjahr 2020 waren erfolglose Bemühungen um die Erweiterung von Einbahnstraßenfreigaben ein Ausstiegsgrund eines Mitstreiters gewesen. Das beharrlich sein konnte oder wollte er nicht mehr aufbringen.
Tanja hat sich rund 5 Jahre lang bei ProRad engagiert. Weiterlesen

Oliver Krischer wird Verkehrsminister in NRW

Oliver Krischer (mit freundl. Genehmigung)

ProRad ist überrascht und freut sich sehr, dass Oliver Krischer Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr wird. Wir verbinden das mit Hoffnungen, dass sich das für den Radverkehr und zugunsten der Verkehrswende bemerkbar macht. Wir wünschen ihm einen guten Start und gutes Gelingen!

In erster Linie hoffen wir, dass der neue Minister vorrangig daran geht, Straßen.NRW umzukrempeln. Denn der Landesbetrieb ist aus unserer Sicht sehr autolastig! Auf dem Papier ist es zwar besser geworden, z.B. mit der Einstellung von mehreren Fahrradbeauftragten, aber deren Wirkmächtigkeit scheint in der Praxis sehr bescheiden zu sein. Der zweite Punkt ist, dass der Landesbetrieb sehr „eigenmächtige“ Entscheidungen treffen kann, und zudem keinerlei Flexibilität aufweist (nun, eine Ausnahme können wir nennen). Als ob er das Verkehrsministerium Weiterlesen

Innenstadtring: Verkehrssimulation mit DLR-Software

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In den vergangenen beiden Monaten hat ProRad eine Verkehrssimulation des Innenstadtringkonzeptes durchgeführt. Die DN/DZ berichtet darüber. Im nachfolgenden Inhaltsverzeichnis werden in jeweils von hier aus direkt erreichbaren Abschnitten alle Aspekte benannt, die wir hiermit öffentlich machen. Wir freuen uns sehr, dass diese Simulation unsere Vermutungen, aber auch die Erfahrungen (aus anderen Städten) bestätigt: Ein Einbahnstraßenring ist mindestens so leistungsfähig wie der Istzustand. Und dafür muss der fließende Autoverkehr keine Nachteile in Kauf nehmen. Auch die Zahl der Parkplätze würde nur minimal verringert werden müssen. Der vorgesehene Zweirichtungsradweg spielt dabei eine wesentliche Rolle. Weiterlesen

Aachener Straße: Kontroverse zu den Planungen

Unter der Überschrift „Kritik an den Plänen der Stadt“ berichteten Dürener Zeitung/Dürener Nachrichten am 19. März über die Positionen von CDU und ProRad zu den Plänen der Stadt zur Umgestaltung der Aachener Straße. Grundlage der Berichterstattung zum Standpunkt von ProRad war unsere Stellungnahme (Pressemitteilung).
Im Folgenden möchten wir zwei Punkte aus dem Zeitungsartikel aufgreifen:

Es gibt Alternativen für das Parken entlang der Aachener Straße

Um Platz für sichere und einheitliche Radverkehrsanlagen entlang der Aachener Straße zu bekommen, haben wir vorgeschlagen, die derzeit zwischen Johannesbrücke und Elberfelder Straße/Rurstraße befindlichen Parkplätze z.B. auf den Annakirmesplatz zu verlagern. In dem o.g. Artikel wurde dieser Vorschlag mit dem Hinweis „auf Kosten der Anwohner“ „garniert“. Weiterlesen

Hält der Luftreinhalteplan für Düren, was sein Name verspricht?

ProRad mischt sich ein und fordert im Rahmen der Offenlage die Aufnahme umfassender Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs

Seit rund 12 Jahren existiert für Düren ein Luftreinhalteplan. Auslöser für dessen Aufstellung war die Überschreitung des Grenzwertes für Stickstoffdioxid an den Messstationen Euskirchener Straße und (bis 2011) Schoellerstraße. Dieser Luftreinhalteplan prognostizierte eine Einhaltung der Grenzwerte in gerade mal zwei Jahren. Obwohl dies nicht erreicht werden konnte, wurden weitere Luftreinhaltemaßnahmen, z.B. die Einführung einer Umweltzone, weiterhin abgelehnt. Deshalb hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im März 2018 Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen eingereicht. Weiterlesen

Mobilitätskonzept für Jülich

Römerstraße – Blick auf Sophienhöhe

In Jülich gibt es nun ein Mobilitätskonzept, welches dem Radverkehr einen hohen Stellenwert zuweist. In dem heutigen Bericht in der Jülicher und Dürener Zeitung/Nachrichten heißt es dazu, dass das Konzept die Weichen für eine klimagerechte und nachhaltige Verkehrsentwicklung in Jülich stellen soll. Mehr Informationen gibt es auf https://www.juelich.de/mobilitaetskonzept.
Das eigentliche Papier kann hier (16 MB, aus dem Ratsinformationssystem) heruntergeladen werden.

Die Autofahrer kriechen aus den Löchern

Zum Kommentar von Achim Schiffer in der Sonntagszeitung

ProRad ist über den Kommentar von Herrn Schiffer in seiner Kolumne „Angemerkt“ entsetzt. Für Rob Maris war das Anlass, eine Glosse mit satirischer Note zu schreiben. Und zwar mit der gleichen Aufmachung wie der Beitrag des Herrn Schiffer (beides PDF, Click auf Bild).

ProRad hat Herrn Schiffer zudem eine E-Mail gesendet, in der wir Stellung beziehen. Da es sich um einen offenen Brief handelt, wird dieser nachfolgend zitiert:

Sehr geehrter Herr Schiffer, Weiterlesen

Radvorrangroutenkonzept: „Die Wünsche der Bürger ernst nehmen!“

Am 30. September 2019 haben wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Politik“ zum ersten Mal unser Konzept für einen Ring aus Einbahnstraßen mit begleitendem Zweirichtungsradweg rund um die Dürener Innenstadt vorgestellt. Seitdem haben wir viele Gespräche geführt, umfassend recherchiert und das Konzept aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse nach und nach optimiert und vervollständigt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Deshalb haben wir uns sehr über die Gelegenheit gefreut, einem interessierten Publikum Anfang Februar nicht nur unser Konzept für den Innenstadtring, sondern auch unser Konzept für Radrouten (Radialen) in die Dürener City vorstellen zu können! Weiterlesen

Verbandsbeteiligung beim Strukturwandel Rheinisches Revier? So vielversprechend wie es klingt?

Es geht um Geld, um viel Geld. 14,8 Milliarden EUR sollen in den nächsten 20 Jahren den Strukturwandel im Rheinischen Revier unterstützen. Seit geraumer Zeit nimmt die Kritik an dem Entwurf der Zukunftsagentur Rheinisches Revier für ein Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) zu. Es verstärkt sich der Eindruck, dass vor allem wirtschaftliche Interessen durchgesetzt und die Region zu einer Modellregion für Wirtschafts- und Industriezweige umgestaltet werden soll. Nachhaltige Projekte sind wenige zu finden. Auch eine nicht ausreichende Bürgerbeteiligung wird bemängelt.   Weiterlesen