B56n Arnoldsweilerweg: Teilerfolg für mehr Sicherheit

Die Dürener Zeitung/Nachrichten berichtet über unsere Forderung nach außerplanmäßigen Verbesserungen an der fast fertig gebauten Unterführung. Das Bild links zeigt den Stand von Anfang August. Da sah es noch danach aus, dass die Einfahrt an der Nordseite in Ordnung wäre. Jedoch sieht der Plan eine deutlich engere Kurvung zur Unterführung unter der B56n vor. Das zweite Bild von Mitte September zeigt, dass Erdreich aufgeschüttet wurde, so dass die Tunneleinfahrt gemäß Plan realisiert wird, und eben zu kurvig und zu steil. Alles Weitere kann dem Zeitungsartikel entnommen werden.

Mit den voraussichtlichen Verbesserungen wird es möglich sein, dass Radfahrende den Schwung vom Herunterfahren in den Tunnel beim Anstieg am Tunnelausgang nutzen können. Dennoch bleibt ein gewisses Restrisiko für Fußgängerinnen und Fußgänger. Wir wollen deshalb auf eine Empfehlung hin arbeiten, dass die Fußgänger jeweils an der Außenseite der Kurve gehen und deshalb besser sichtbar sind.

Vollständigkeitshalber verweisen wir auf den Beitrag aus 2019, Fehlplanung eines Tunnels unter der B56n. Dort wird beschrieben, wann unser Kampf für Verbesserungen für die sogenannte Radiale Arnoldsweiler angefangen hat. Das dort ebenfalls abrufbare, dreiseitige PDF zu zeitgemäßem Tunnelbau und vor allen Dingen eine zeitgemäße Realisierung der ganzen Radialverbindung zwischen Düren und Arnoldsweiler ist nun auch hier direkt abrufbar. Denn es geht in dem PDF auch um den Teil zwischen dieser Unterführung und der Innenstadt.

ProRad wie auch einige Berufspendler, die regelmäßig von der Brückenstraße zur Eisenbahnstraße oder zur Schoellerstraße fahren (und umgekehrt), sind schon seit einiger Zeit nicht zufrieden mit der Radinfrastruktur nach Bau der neuen Brücke über die Bahnstrecke Düren-Köln. Das muss dringend geändert werden. Wir haben die Stadt bereits darauf angesprochen. Leider verspürt diese keinen Drang, bereits jetzt für die Situation nach Fertigstellung der B56n planerisch aktiv zu werden. Das bedeutet, dass es länger dauert, bevor die Situation hier deutlich verbessert wird, obwohl der Verkehr auf der Schoellerstraße sich voraussichtlich Anfang 2021 bereits beruhigt haben wird, und die Voraussetzungen für umfassende Verbesserungen vorhanden sein werden.

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