Fehlplanung eines Tunnels unter der B56n

Scan vom Planungsblatt Straßen.NRW

Arnoldsweilerweg
ProRad hatte am 17. Juni bei einem Ortstermin mit einem Vertreter von Straßen.NRW die Gelegenheit gehabt, Schwachstellen bei der Radfreundlichkeit des Arnoldsweilerweges anzusprechen. Es wird einige Verbesserungen im Bereich des Heerweges geben, aber der geplante Entwurf eines Tunnels unter der B56n für Radfahrer und Fußgänger hat deutlichen Widerspruch von ProRad hervorgerufen.

Wir haben deshalb zum Thema Fahrradtunneln recherchiert und eine Pressemitteilung erstellt. ProRad wird versuchen, zu erreichen, dass der Tunnel noch angepasst wird.

PM-Tunnel Arnoldsweilerweg_final

Radweg Kreuzau-Niederau

Eine unendliche Geschichte.

Aus Sicht von ProRad gibt es einen krassen Unterschied zwischen warmer Worte von Politikern für den Radverkehr und dessen Ausbau und der Realität. Beispiel zur Realität: Auch über drei Jahren nach unserer Petition für die Sanierung (Link mit nettem Video drin!) des Radweges an der L249 zwischen Niederau und Kreuzau ist immer noch nichts passiert. Weiterlesen →

ADFC-Fahrradklimatest: Düren bleibt im hinteren Mittelfeld

Der Fahrradklimatest des ADFC für 2016 wurde heute veröffentlicht:

Die Zeit titelt dazu „Mehrheit deutscher Radfahrer fühlt sich unsicher“ 
So ist es – leider. Man fasst zusammen:

Schnell zum Ziel auf gut befahrbaren Radwegen – das ist deutschen Radfahrern besonders wichtig.

Das entspricht genau unserer Forderung, die wir unseren Landtagsabgeordneten kurz vor der Wahl stellten:
Mit dem Rad komfortabel und sicher von A nach B gelangen
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Beim Radeln hast du die Wahl

am 3. Mai trafen sich ProRad mit Vertretern von Stadt, Polizei und Bezirksausschuss zum Thema Radwege am Straßenzug Kreuzauer Straße, Nideggener Straße.

Kurz gesagt, in ganz Niederau darf man als Radfahrer zukünftig wählen zwischen der Straße und den alten Radwegen.
Auch weiter innerhalb von Düren, wird es auf der Nideggener Straße keine Pflicht mehr geben, den Radweg zu benutzen, ebenso am Kreisel Europaplatz und der Nippesstraße.

Sportliche Pedalritter werden dies begrüßen, nicht so Leute, denen die Straße zu unsicher ist. Diese werden weiterhin die Radwege benutzen, oder mit dem Auto fahren, weil Weiterlesen →

Dringender Sanierungsbedarf von Radwegen

DSC00317Die Pro Rad Arbeitsgemeinschaft hat seit ihrer Gründung im Sommer 2015 regelmäßig den schlechten Zustand mehrerer Radwege beklagt. Unter anderem gab es die nötige Aufmerksamkeit in einer Artikelreihe der Dürener Zeitung. Des Weiteren gab und gibt es diverse direkte Kontakte mit Behörden.
Noch in diesem Frühjahr wurde anlässlich des schrecklichen Zustandes des Radweges entlang der L249 ein Brandbrief an den zuständigen Minister geschrieben.
Die Antwort ist leider eine Bestätigung der Erfahrung, die viele Beteiligte mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW machen. Man vertritt dort die Auffassung, dass nichts gemacht werden muss, solange Radwege sich in einem „verkehrssicheren Zustand“ befinden, und es darüber hinaus auch kein Geld gibt.

In den kommenden Monaten ist die Durchgangsstraße Kreuzaus Großbaustelle. Das ist die Landesstraße L249. Verantwortlich dafür ist der soeben genannte Landesbetrieb, kurz Straßen NRW. Nun scheint Straßen NRW bei vielen Beteiligten bekannt dafür zu sein, dass Landesradwege sehr, sehr stiefmütterlich behandelt werden. Weiterlesen →

Über Radwege und Schutzstreifen

In der sommerlichen Artikel-Reihe der Dürener Zeitung/Nachrichten war die Sicherheit von Radwegen und Schutzstreifen ein Thema, und zog Leserbriefe und Blogdiskussionen nach sich.

Wenn Statistiken belegen, dass es bei Radwegen mehr Unfälle gibt, erstaunt das viele Rad- und Autofahrer, weil es unlogisch erscheint. Jedoch mag das zum Teil auch daran liegen, wie Schutzstreifen im Allgemeinen ausgelegt werden. Es lohnt sich der Blick nach Holland. Denn dort gibt es ebenfalls sehr viele Schutzstreifen. Anhand mehrerer Bilder weiter unten wird anschaulich gemacht, was dort anders ist.

heerlen2aGanz wesentlich erscheint es, dass viele Schutzstreifen nicht nur die entsprechende Markierung aufweisen (unterbrochene Linie), sondern der ganze Streifen oft rot ist. An Vorfahrtstraßen wird der Schutzstreifen in vielen Fällen ebenfalls rot durchgezogen.

Das gilt auch für Radwege, wobei dort die Abgrenzung zur Straße bei Kreuzungen ganz auffällig mittels fetter weißer Vierecken erfolgt (siehe unten). Weiterlesen →