Fahrradunfälle im Kreis Düren

Immer wieder liest man in den Pressemeldungen der Polizei Düren von Radunfällen, oft mit Personenschaden und auch Schwerverletzten.
Wer sich dafür interessiert was so abgeht auf den Straßen im Kreis Düren. Wir haben mal nach Kategorien sortiert:
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  • Dooring – Unfälle die durch unaufmerksames Öffen der Autotür passiert sind.
  • Unfälle bei denen Radfahrerinnen beteiligt sind
  • Unfälle bei denen Radfahrer beteiligt sind
  • Aber oft sind KFZ führende unaufmerksam und übersehen Zweiradfahrer oder Fußgänger.
  • Aber auch Kinder erleiden oft Schaden.

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Wir haben alle Rad und Fußgängerunfälle  chronologisch in unserem Telegram Chanel archiviert. Wer immer aktuell  informiert werden möchte, kann den Kanal hier abonnieren: https://t.me/UnfallDN

Wer sich für die Unfallstatistik im Kreis Düren interessiert, kann hier recherchieren.
https://dueren.polizei.nrw/artikel/verkehrsunfallentwicklung-2024-im-kreis-dueren

Unfallkarte Düren

Verkehrsunfälle mit Fußgänger*innen und Radfahrenden (inkl. Leichtverletzte). Entdeckt die interaktive Unfallkarte für Düren, die alle von der Polizei erfassten Verkehrsunfälle mit Personenschaden darstellt, an denen ausschließlich Fußgänger*innen und Radfahrende beteiligt waren.

Quelle: Changing Cities,  Infos: https://changing-cities.org/how-to-unfalldaten/

Diese Karte umfasst nicht nur Unfälle mit Schwerverletzten (SV) und Getöteten (GT), sondern auch Unfälle mit Leichtverletzten (LV). Die Daten reichen bis zum Jahr 2023. Karte wurde durch die Initiative Changing Cities erstellt.

Beim Laden der Karte, besonders beim Hineinzoomen können je nach Rechnerleistung und Internetverbindung Verzögerungen auftreten. Wir bitten um etwas Geduld.

Zur Karte:
https://umap.openstreetmap.de/de/map/nordrhein-westfalen-unfallkarte_89429#15/50.8030/6.4817

ADFC Fahrradklima – Ergebnisse für Kreuzau

Offener Brief an Herrn Ingo Esser, Bürgermeister der  Gemeinde Kreuzau.

Sehr geehrter Herr Esser, 
Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir freuen uns, ihnen mitteilen zu können, dass sich Kreuzau bei der Umfrage zum Fahrradklima in der Gemeinde leicht verbessern konnte.
Die Ergebnisse des Fahrradklimatest 2024 #fkt24 sind seit dem 17. Juni 2025 öffentlich einsehbar.

Bei der Umfrage mit 79 Teilnahmen in 2024 ergab sich eine Verbesserung der Gesamtnote auf 4,1 gegenüber 2022, mit Note 4,4, und 60 Teilnahmen.

ProRad und der ADFC Düren gratulieren ihnen zur Verbesserung des Ergebnisses beim Fahrradklimatest.

Alle Details stellen wir ihnen hier in der PDF Datei zur Verfügung: 05358028_Kreuzau_FKT2024

Nehmen Sie das ausreichende Ergebnis bitte zum Anlass, mehr für den Radverkehr zu tun. Es ist noch viel Luft nach oben, denn Kreuzau befindet sich im Vergleich mit ähnlichen Gemeinden im hinteren Mittelfeld auf Rang 55 von 65 vergleichbaren Orten in NRW. Im Bundes- durchschnitt ist es etwas besser: Rang 314 von 423.

Der Beschluss in der Ratssitzung der Gemeinde Kreuzau am 8.10.24 zum Radverkehrskonzept klingt hingegen wenig ambitioniert und sieht keine Umsetzung  nach einem konkreten Plan vor:

1. Der Gemeinderat nimmt das von dem Büro IGS-Ingenieurgesellschaft Stolz mbH, Neuss, erstellte Radverkehrskonzept für die Gemeinde Kreuzau zur Kenntnis.

2. Um perspektivisch die Rahmenbedingungen für ein attraktives Lebens- und Wohnumfeld zu schaffen und das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag zu fördern wird die Verwaltung gebeten, die möglichen Umsetzungen einzelner im Maßnahmenkatalog empfohlener Maßnahmen zu prüfen und dem Gemeinderat jeweils zur Entscheidung vorzulegen

Es wurden gute Konzepte wie das Mobilitätskonzept und das Radverkehrskonzept entwickelt. Diese sollten nun mutig umgesetzt werden, denn das Engagement das die Bürger der Gemeinde Kreuzau bei den Bürgerbeteiligungen investiert haben und der personelle und finanzielle Aufwand der zur Erstellung der Konzepte verwendet wurde, sollten nicht verpuffen. Dabei können die Karten für zeitlichen Umsetzungshorizont und Priorisierung hilfreich sein, um schnell Erfolge zu erzielen.

Wir vom ADFC und ProRad Düren unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung, und freuen uns darauf, unsere unsere Expertise einbringen zu können.

PS.: diese Email veröffentlichen wir außerdem als offenen Brief auf prorad-dn.de

Mit fahrradfreundlichen Grüßen
Jens Veith
Sprecher des ADFC Düren im ADFC-Aachen/Düren

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ProRad Arbeitsgemeinschaft Düren
eine Bürgerinitiative, 2015 gegründet für die ADFC Ortsgruppe Düren
https://prorad-dn.de/ mail@prorad-dn.de

Newsletter Juni´25

Newsletter Juni

Termine

05. Juni ADFC Radtour

10. Juni ADFC/ProRad Treffen

13. Juni Critical MASS Düren

13. Juni Radelstammtisch im Komm

15. Juni Fahrradsternfahrt nach Köln

17. Juni Veröffentlichung der Ergebnisse des Fahrradklimatests

17. Juni – 7. Juli Stadtradeln Düren

Kurzmeldung

Ihr kennt es, oft wird man von KFZ mit geringem Abstand überholt, was ein mulmiges Gefühl  der Unsicherheit verursacht. Mindestens 1,5 m sind vorgeschrieben – zwischen Fahrradlenkerende und rechtem Außenspiegel. Aktuell führt die Polizeidirektion Düren wieder Abstandskontrollen durch. Nach dem Fehlstart im letzten Jahr, können die Überholabstandskontrollen nun rechtssicher durchgeführt werden. Die Polizei fängt damit in der Valencienner Straße an. 

Das Verfahren wird in Abstimmung mit der Stadt Düren, der Bußgeldstelle und den Amtsgerichten durchgeführt. Die festgestellten Verstöße werden anhand des bundeseinheitlichen Tatbestandskatalogs geahndet.

Aus unserer Sicht wäre es vor allem wichtig, die  Überholabstandskontrollen an der Aachener Straße, der August-Klotz-Straße und der Philippstraße durchzuführen, denn dort werden Radfahrende fast immer zu eng überholt.

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CDU-Wahlprogramm: Verkehrspolitik wie in den 1960er Jahren

Verkehrspolitik wie in den 1960er Jahren
Der CDU Stadtverband stellt sein Kommunalwahlprogramm 2025 vor

Die Dürener CDU führt ihren verkehrspolitischen Kampf gegen jegliche Förderung des Radverkehrs fort. Gleichzeitig behauptet sie allerdings, für „gleichberechtigte Mobilität aller Verkehrsteilnehmer“ zu stehen. Das ist grotesk und zynisch. Weiterlesen

Newsletter Mai´25

Der Mai lockt zum Biken

habt ihr eure ersten Touren schon zurück gelegt, oder lockt euch jetzt das schon sommerliche Wetter aufs Rad?

Am 1. Mai habt ihr schon den neuen Newsletter des ADFC-Aachen / Düren erhalten?
Heute bekommt ihr dazu noch die regionalen Infos aus Düren. Diesmal geht es nicht nur ums Radeln sondern auch um Barrierefreiheit.

Schon am 4. Mai  findet die Fahrradsternfahrt NRW nach Düsseldorf statt, wer also Lust auf eine Lange Radtour hat, dem sei die Sternfahrt empfohlen. Möglicherweise lässt sich noch ein Zubringer aus Düren organisieren.

Für den Mai haben nehmen wir uns dem Thema überbordendes Parken in Düren an. Autos nehmen stehend und fahrend übermäßig viel Fläche des öffentlichen Raumes in Anspruch, so dass zu Fuß gehende, Radfahrende und insbesondere Menschen mit Behinderung eingeschränkt werden.
Das zeigt sich aktuell am Steinweg in Düren. Verantwortlichen der Stadt legen das Recht auf Bewegungsfreiheit doch sehr zu Gunsten des Autos aus und drücken oft bei der Ahndung von Verstößen beide Augen zu.

Dazu passt auch der landesweite  Protesttag am 5. Mai , um auf die unzureichende Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr hinzuweisen.

für ADFC / ProRad Düren

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Überbordendes Parken

und eine fragliche Auslegung des Ermessensspielraumes bei der Ahndung von Parkverstößen.

„Kommunale Zuständigkeiten im Bereich des Straßenverkehrsrechts. Rechtliche Bewertung des Gehwegparkens in der jüngsten Rechtsprechung“ 

So lautet der Titel eines Gutachtens3), das im Ausschuss für Mobilität, Umwelt, Klimaschutz bereits im Februar 2025 vorgestellt wurde. Die Stadt Düren hatte das Gutachten3) beauftragt. Anlass war der Antrag1) der Koalition Zukunft (aus SPD, Grünen u.a.), die Beschilderung im Steinweg in Düren zu prüfen und das Gehwegparken dort abzuschaffen. 

Die Antragsteller wussten im November 2022 natürlich, dass die Politik nicht selbst über Schilder entscheidet, sondern die Straßenverkehrsbehörde zuständig ist. Man wollte die Verwaltung mit der längst überfälligen Prüfung beauftragen und ein Zeichen für besser Bedingungen für Fußgänger*innen setzen. Die Straßenverkehrsbehörde im Amt für Tiefbau und Grünflächen hat dann in einer Mitteilungsvorlage2) im Sommer 2023 auch aufgezeigt, dass das Gehwegparken nicht mehr gestattet bleiben kann. Doch das gefiel der Beigeordneten für Recht und Ordnung (CDU) nicht und sie setzte sich für das Parken ein. Da die beiden Dezernate sich nun einigen mussten, wurde das o.g. Gutachten3) von der Dezernentin beauftragt.

Gutachten3) setzt das überbordende KFZ-Parken über die Belange von Mobilitätseingeschränkten

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Newsletter März/April

Liebe Freundinnen und Freunde des Pedalierendens

zum Frühjahrsbeginn ein Newsletter aus Düren und der Region, das Wetter lädt besonders zum Radfahren ein. 
Die erste Tour startet schon am 5.April, organisiert und geleitet von Tanja Malchow und geht zu den Hofläden in der Region.
Außerdem trifft sich der ADFC/ProRad Düren am 8.April.
Wer also Lust hat, uns mal kennen zu lernen und zu sehen „was wir so machen“ ist herzlich eingeladen bei unserem nächsten Treffen in Düren.
Und die Critical MASS Düren ist mittlerweile eine Institution geworden, im März feierten wir das kölsche, 11 Jähriges Jubiläum.
Übrigens freuen wir uns sehr über euer Feedback.

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Unfallatlas Düren

Wo passieren in Düren die meisten Unfälle mit Personenschaden? Wo gab es Unfälle mit Getöteten? Wer waren die Unfallbeteiligten? Diese und andere Fragen beantwortet der interaktive Online-Unfallatlas.

Mit dem Unfallatlas werden Unfälle mit Personenschaden nach Straßenabschnitten sowie nach den einzelnen Unfallstellen auf Straßenebene sichtbar. Dabei kann man wählen, ob alle Unfälle angezeigt werden oder nur solche mit Pkw-, Fahrrad-, Motorrad- oder Fußgängerbeteiligung.

Für das Stadtgebiet Düren könnt ihr euch die interaktive Karte anschauen

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Fahrradgesetz endlich umsetzen

ADFC fordert Nachjustierungen beim NRW-Fahrradgesetz

Pressemitteilung des ADFC vom 28.Jan.2025

Neues Papier mit Lösungsvorschlägen veröffentlicht

Drei Jahre nach Inkrafttreten des Fahrrad- und Nahmobilitäts-Gesetzes (FaNaG) in NRW veröffentlicht der Fahrradclub ADFC NRW das Forderungssapier “Soforthilfe FaNaG”, in dem er zusätzliche Maßnahmen und Bemühungen zur Umsetzung des Gesetzes von der
Landesregierung anmahnt.

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