Radweg Stetternich-Jülich

Pro Rad Düren erhielt den Hinweis, dass Radfahren von Jülich – Stetternich nach Jülich rein nur noch wenig Freude macht. Der straßenbegleitend an der B 55 gelegene Radweg ist streckenweise in einem maroden Zustand. In Richtung Jülich geht es leicht bergab, man nimmt Geschwindigkeit auf und trifft dann mit relativ hoher Geschwindigkeit auf deutliche Stöße. Durch Risse in der Asphaltdecke muss man deutlich abbremsen, um nicht Schäden am Fahrrad oder gar einen Sturz zu provozieren. Und der Zustand wird kontinuierlich schlechter. Hinzu kommt, dass vor einigen Jahren das Gebüsch zwischen Bundesstraße und Radweg entfernt wurde. Vielleicht hat man das auch gemacht, damit der Radweg besser einsehbar und daher etwas sicherer wird; großer Nachteil ist, dass man insbesondere Richtung Jülich im Dunklen durch entgegen-kommende Fahr-zeuge geblendet wird. Die Blend-effekte sind sehr stark, weil der Radweg tiefer liegt. Man sieht bei entgegenkom-menden Kfz nichts mehr. Hier könnte vielleicht eine Beleuchtung des Weges helfen. Und die Fahrt in den Stadtgrenzen Jülichs ist auch nicht vergnügungssteuerpflichtig.

Fortführung des Radwegs auf der Römerstraße

Denn wenn man Jülich erreicht hat, wird man mit dem Schild links auf die andere Seite verwiesen, wo dann nach der Kreuzung Wiesenstraße der „Radweg“, wie im nachfolgenden Bild dokumentiert, ausgewiesen ist.

 

Nachfolgende Bilder zeigen, in welch schlechten Zustand der Fußweg für Radler ist. Die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht ist da nur folgerichtig. Allerdings ist dieser Zustand unzumutbar,

zumal neuere Statistiken zeigen, dass viele Radler trotz allem lieber nicht auf der Fahrbahn fahren.

Dieser für Radler freigegebener Fußweg endet schließlich ziemlich konzeptlos in die Kreuzung Große Rurstraße:

In der Gegenrichtung kann man die Fußwegbenutzung aufgrund der geringeren Breite kaum empfehlen. Und am Ende des Weges kurz vor der Kreuzung Wiesenstraße weiß man dann wegen den geparkten Autos gar nicht mehr, wo man noch fahren soll.

Im Ergebnis ist das gefährlich und die Nutzung der Straße ist das geringere Übel.

Weil die Römerstraße aber eine wichtige Verbindung von außen in das Stadtzentrum bildet, ist eine Verbesserung der Lage für Radfahrer unerlässlich. Das Mindeste sind großzügige Sanierungen und Schutzstreifen an der Seite, die stadtauswärts führt.

Schon vor vielen Jahren redete man sogar davon, den Fahrradweg irgendwie über die Römerstraße in die Innenstadt zu verlängern. Bis heute ist nichts passiert. Verbesserungen sind dringend nötig.

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