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Changing Cities: Tour de Verkehrswende gastiert in Düren

Die Tour de Verkehrswende 2025 (TdV)macht am Donnerstag, 28. August Halt in Düren.

Changing  Cities: Tour de Verkehrswende gastiert in Düren 

Die Tour de Verkehrswende 2025 (TdV) macht am Donnerstag, 28. August (von Heerlen über Langerwehe kommend), Halt in Düren.

Um 15 Uhr werden die Teilnehmenden der TdV von Bürgermeister Frank Peter Ullrich (SPD) am Dürener Rathaus begrüßt. Anschließend gibt es an der Rathaustreppe eine kleine Podiumsdiskussion zu verkehrspolitischen Themen. Bürgermeister Ullrich, Christoph Guth (CDU) und Georg Schmitz (Vorsitzender des Ausschusses für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz (Bündnis 90/Die Grünen)) stellen sich den Fragen des Publikums und der Tour-Teilnehmenden.

Danach fährt die TdV gegen 16:30 Uhr weiter in Richtung Kerpen-Buir. Dort findet ab ca.18 Uhr an der Grundschule im Park eine weitere Diskussion mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) statt. Den Ausklang des Besuchs der TdV in unserer Region bildet ein anschließendes Lagerfeuerkonzert.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, an den Veranstaltungen in Düren und Buir teilzunehmen und die TdV auf ihrem Weg durch die Region zu begleiten. 

Weitere Informationen gibt es auf der Website von Changing Cities.

Zitate aus den Wahlprogrammen

von SPD, CDU; Grüne zum Thema Mobilität

SPD

„Wir bewegen Düren – sicher und sauber“

Wir stehen für eine faire Aufteilung des Verkehrsraums. In Düren muss sich jeder Verkehrsteilnehmer sicher fühlen, egal ob zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Auto. 
Ideologisch getriebene Verkehrspolitik lehnen wir ab. Wir stehen für eine Verkehrspolitik mit Vernunft und Maß. 

Quelle: https://spd-dn.de/dueren-ist-zukunft/

CDU

Wir stehen für eine gleichberechtige Mobilität aller Verkehrsteilnehmer. Egal ob per Bahn, Fahrrad, ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Auto – wir wollen die Erreichbarkeit der Ortschaften und Stadtteile sowie der Innenstadt gleichberechtigt ausgestalten. Die Wahl der Mobilitätsart soll frei erfolgen können und nicht „von oben diktiert“ werden.

So schaffen wir auch weiter lebenswerte Bedingungen für die umliegenden Dörfer und Orte, deren Bewohner ansonsten von der Innenstadt faktisch abgeschnitten werden.

 

Der Ausbau und die Funktionalität des Straßennetzes ist dabei nicht nur für den individuellen PKW-Verkehr wichtig, sondern auch ein Standortfaktor für die heimische Industrie und Wirtschaft – Stichwort Schwerastverkehr. Hier setzen wir weiterhin auf den Bau von Umgehungsstraßen, um die Belastungen des Schwerlastverkehrs aus den Orts- und Stadteilkernen herauszuhalten.

 

Wir sprechen uns für eine Überarbeitung des Radvorrangroutenkonzeptes aus. Die Grundidee, dem Radverkehr ein übergeordnetes Netz mit bevorrechtigten Straßen zuzuweisen, befürworten wir. Allerdings darf der Radverkehr hier nicht als lebende Barriere für den Autoverkehr dienen. Das schürt Ressentiments und nützt auch der Radverkehrssicherheit nicht. Daher präferieren wir die Führung des Radverkehrs abseits der Hauptverkehrsstraßen.

TOP 5-Maßnahmen

– Abschluss des Ringschlusses durch Bau der Nordumgehung (B399n)

– Überarbeitung des Radvorrangroutenkonzepts mit dem Ziel, die Radverkehrssicherheit durch Führung der Vorrangrouten abseits der Hauptverkehrsstraßen zu erhöhen

– Bedarfsgerechter Rückbau von geschaffenen Verkehrsflussverringerungen z. B. in der Aachener Straße und der Veldener Straße

– Sicherstellung der Erreichbarkeit der Innenstadt und ausreichendem Parkraum für alle Verkehrsträger, auch dem PKW

– Kostenfreies Parken in der Innenstadt an Samstagen ab 13:00 Uhr

Weitere Maßnahmen

Weitestgehender Verzicht auf Radschutzstreifen zugunsten echter Radwege

Einführung digitaler Parkleitsysteme sowie intelligenter Verkehrs- und Ampelsteuerungen mittels Echtzeit-Sensorik

Bedarfsgerechter Ausbau der Ladeinfrastruktur und Unterstützung klimaschonender Verkehre

Verbindung für Fußgänger und Radfahrer durch den Bau einer Rurbrücke zwischen Goethestraße und Valencienner Straße durch den Stadtpark (Willy-Brandt-Park) schaffen

Sanierung der Straßen gemäß Straßen- und Wegekonzept weiterführen

Etablierung eines Haltepunktes der Regionalbahn 28 (Eifel-Bördebahn) im Bereich Kölner Landstraße

Beibehaltung des City-XL-Tickets unter Beachtung der Inflation

Ausbau der Echtzeit-Fahrgastinformation und des App-Angebotes

Prüfung der Einführung der „Brötchen-Taste“

Einführung eines „Frauen-Nacht-Taxis“ in Kooperation mit kulturellen Angeboten und der Gastronomie nach Münchener und Kölner Vorbild 

Quelle: https://www.cdu-dueren.de/unsere-themen/wahlprogramm/mobilitaet-fuer-alle-verkehrspoliti

Grüne

Wir ermöglichen gleichberechtigte Mobilität für alle! Der öffentliche Raum soll hierzu für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Autofahrer*innen gerecht aufgeteilt werden.

Für Fußgänger*innen fordern wir Gehwege ohne Hindernisse, möglichst getrennt von parkenden PKW und Fahrradwegen. Unser Ziel ist es, barrierefreie Mobilität für Senior*innen im öffentlichen Raum zu fördern.

 

Für Radfahrer*innen werden wir die Radvorrangrouten umsetzen, damit die Innenstadt aus jedem Stadtteil sicher erreichbar ist. Darüber hinaus setzen wir setzen uns für die Umsetzung des Radschnellwegs Aachen-Frechen auf der Achse von Derichsweiler über den West-Ost Grünzug mit der alten Kreisbahnbrücke bis hinauf zur LVR-Klinik ein, um das Mobilitätsangebot für Bürger*innen zu steigern.

 

Den Beschluss zur Umgestaltung der Aachener Straße wollen wir konsequent umsetzen, damit Radfahrer*innen dort sicher fahren können.

 

Im Nahverkehr wollen wir flexible Mobilitätsangebote und eine bessere Taktung im öffentlichen Personennahverkehr in den Stadtteilen schaffen. Preisreduzierte Tickets, wie z.B. das Cityticket XL, sollen erhalten bleiben. Bargeldzahlungen im ÖPNV müssen weiterhin möglich bleiben. Die Bahnhaltepunkte Kölner Landstraße und Derichsweiler wollen wir realisieren.

 

Wir wollen Tempo 30 aus Gründen des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit weiter ausbauen. Wir wollen bestehende Straßen und Brücken modernisieren, statt neue Straßen zu planen und zu bauen.

 

Wir befürworten in Wohnvierteln Quartiersgaragen in Form von Parkhäusern oder Tiefgaragen für Anwohner*innen, um Straßenzüge sicherer, lebenswerter und ökologischer zu gestalten und den öffentlichen Raum fair zu verteilen.

https://gruene-kreis-dueren.de/ortsverbande/dueren/wahlprogramm-2025-fuer-dueren-stadt

 

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